Die Bräuche sind der Seite http://www.adr.de/speicherplatz/cs/hochzeit/original.htm entnommen.
Polterabend
Der Polterabend ist der Abschied vom Jungessellen- bzw. Singledasein. Grundlage für diesen Brauch ist, daß man früher glaubte, das Hochzeitspaar sei bis zur Hochzeit von bösen
Geistern bedroht und diese gilt es an diesem Abend durch laute Geräusche zu vertreiben.
Inhalt Hochzeitsbräuche
Wegsperren
Wegsperren oder sogenannt Sperrbräuche gehören zu jeder Hochzeit.
Es müssen Hindernisse vom Brautpaar beseite geräumt werden. Dies kann symbolisch geschen,
z.B. durch Zersägen eines Baumstamms, oder direkter, z.B. durch umwickeln des Hauses oder anderer Streiche.
Inhalt Hochzeitsbräuche
Hupkonzert
Früher war es eher üblich scheppernde Gegenstände an an Auto zu binden, um die Hochzeit im Ort bekanntzugeben.
Heutzutage wird dieser Brauch eher durch ein Hupkonzert des Autokonvois übernommen.
Inhalt Hochzeitsbräuche
Schleiertanz
Bei der Hochzeitsfeier beginnt das Brautpaar unter dem Brautschleier zu tanzen. Der Schleier wird von den Brautzeugen gehalten.
Jeder, der auch einmal mit der Braut tanzen möchte, muß ein wenig Geld in den Schleier werfen und kann dann den Tanzpartner ablösen.
Inhalt Hochzeitsbräuche
Reis werfen
Das Werfen von Reis nach der Hochzeit soll ein Zeichen der Fruchtbarkeit sein. Vorher sollte man sich informieren, ob der Standesbeamte bzw. Pastor dies erlaubt (wegen Verletzungsgefahr).
Inhalt Hochzeitsbräuche
Ehrenspalier
Freunde, Verwandte, Kollegen oder Vereinskameraden bilden ein Spalier aus Blumen oder Dingen die mit dem Hobby oder der Tätigkeit des Brautpaares zu tun hat, wenn diese aus der Kirche treten.
Inhalt Hochzeitsbräuche
Kinder wünschen
Aufgrund einer Hochzeit wird oft auch von Kindern geredet.
Hier ein Beispiel, wie man dem Paar wiele Kinder wuenschen kann:
- Ein Kinderwagen wird aufs Dach gehievt und - am besten
auf dem Schornstein zu befestigen - der Sinn ist ja wohl evident.
Inhalt Hochzeitsbräuche
Braut einkaufen
der folgende Brauch stammt aus der Schweiz, da es früher üblich war
die Braut "einzukaufen". Heute funktioniert das etwas abgewandelt so:
Am Polterabend (oder Hochzeit) werden an die Gäste Zettel verteilt mit
verschiedenen kleinen Dingen des täglichen Lebens die sie versenden
sollen ; zB. Zahnpasta, Nudeln, Schokolade etc.
Jeder Gast soll nun zu
seinem bestimmten Termin (ohne Absender, Absender ist der Verein für
bedürftige Brautpaare) ein möglichst großes Päckchen an das Brautpaar
schicken. So erhält das Paar fast täglich Post oder muß Pakete holen.
(Bei uns hat das toll funktioniert, wir haben fast 2 Monate lang täglich
Päckchen erhalten...)
Geschenke für die Gäste
Bei der letzten Hochzeit, bei der ich zugegen war, wurden zur
Hochzeitstorte Kuchengabeln serviert, in die die Namen der Brautleute
sowie das Datum der Hochzeit eingraviert waren und die den Gästen
mitgegeben wurden. So hat auch jeder Gast von den Brautleuten ein
Erinnerungsstück erhalten. Es dürfte sich dabei aber nicht um einen
verbreiteten Brauch handeln, die Idee fand ich aber sehr schön.